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zurück zum GlossarGlossar: Venturi-Technik

Bei dieser Technik wird eine Venturi-Düse vor die Drosselklappe in den Ansaugkanal montiert, die selbsttätig Gas zur Ansaugluft beimischt, welches aus einem unterdruckgesteuerten Verdampfer angefordert wird. Diese Technik funktioniert grundsätzlich auch ohne Regelung. Nur beim Verdampfer wird ein bestimmtes Kraftstoff-Luft-Gemisch eingestellt. Aktuelle geregelte Venturi-Anlagen verfügen dennoch über ein Steuergerät. Dieses wertet die Lambdasonde aus und optimiert das Gemisch durch die Feinregelung der Gasmenge. Durch die prinzipbedingte Verengung des Ansaugquerschnitts ist bei Venturi-Anlagen mit einem leichtem und Mehrverbrauch sowie Leistungsverlust zu rechnen. Zudem kann es bei dieser Technik unter Umständen zu einer Rückverbrennung im Ansaugtrakt kommen. Dies wird Backfire genannt und kann auftreten, wenn durch Fehler der Zündanlage das Gas entzündet wird, welches sich bei dieser Technik ständig im Ansaugtrakt befindet. Durch den Ansaugstutzen sowie in den Luftfilterkasten eingebaute Überdruckventile, die sich im Explosionsfall öffnen und den Druck entweichen lassen, können Schäden durch Backfire verhindert werden. Die Venturi-Technik ist die älteste und in der Regel auch preiswerteste Lösung.

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16.12.2017

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